Diagnose Krebs: Können Worte töten?
Th. Ahlert, J. Beier

Vorhergehendes Kapitel: 3. Wie wirken Worte?

4. Können tödliche Worte vermieden oder neutralisiert werden?

Es soll nun an dieser Stelle systematisch darüber nachgedacht werden, wie man zu einer Lösung dieser Problematik kommen kann.

Was wäre das Idealziel? Die Antwort ist einfach, nämlich dass der Patient dauerhaft in vollkommener Harmonie mit sich selbst und mit seiner Umwelt lebt.

Welche Wege führen in Richtung dieses Zieles? Der Patient und sein soziales Umfeld sind in der Regel zu unerfahren sowie zu stark subjektiv vorbelastet, um hier - auf sich selbst gestellt - Erfolg zu haben.. Nur ein erfahrener Therapeut kann dabei effektiv aufklären, Hilfe leisten und Anpassungen äußerer und innerer Faktoren hin zu größerer Harmonie und vermehrtem Glück für den Patienten erarbeiten oder aufzeigen. Dabei muss der jeweilige Problemkomplex zunächst sehr sorgfältig analysiert und eingekreist werden, um dann spezielle Lösungen unter realistischer Abschätzung ihrer Erfolgsaussichten zu entwickeln.

In jeder realen Situation ist eine Wechselwirkung von inneren und äußeren Faktoren gegeben. Der Deutlichkeit halber werden im Folgenden die beiden prinzipiellen Wege diskutiert, die sich aus dem Anspruch ergeben, Patient und Umwelt in Harmonie miteinander zu bringen:

Nächstes Kapitel: 4.1 Anpassung der Umwelt